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Grüne kommentieren Wahlergebnis / I Verdi commentano il risultato delle elezioni europee

Jun 8th, 2009 | By redaktion | Category: Deutsch, Italiano, Leitartikel/ in primo piano

seppbrigitte

Die Grünen nehmen das Wahlergebnis mit Wehmut zur Kenntnis, weil der Sitz im Europaparlament  durch die Einführung der 4%-Klausel kurz vor den Wahlen verloren wurde. Über das Wahlergebnis in Südtirol ist man indessen zufrieden.

Das Wahlergebnis in Europa stimmt trotz des allgemeinen Rechtsrucks positiv, da die Grünen in mehreren Ländern, unter anderem In Frankreich, wo sie auf stolze 16 % kommen,  zugelegt haben. „Grundsätzlich können wir auch mit dem Ergebnis in Südtirol zufrieden sein”, sagen die beiden Co-Landesvorsitzenden Brigitte Foppa und Sepp Kusstatscher, „und auch der Negativtrend der beiden letzten Urnengänge konnte aufgehalten werden. Im Vergleich zu den Landtagswahlen und natürlich noch mehr zu den Parlamentswahlen 2008, haben wir wieder einige Prozentpunkte dazugewonnen. Und auch im Verhältnis zu den Europawahlen 2004, als Sepp Kusstatscher das Traumergebnis von 13% einfahren konnte, ist der Rückgang von knapp 2 Prozentpunkten im Rahmen des Erwarteten.”

Gründe für den leichten Rückgang dürften vor allem in der mangelnden Sichtbarkeit des Grünen-Symbols auf der Liste „Sinistra e Libertà” sein und in der späten Erstellung der Liste selbst. Außerdem stellte die Einführung der 4%-Klausel kurz  vor den Wahlen ein großes Handicap für eine Liste dar, die sich sozusagen aus dem Nichts geschaffen werden musste. Schließlich gilt es die Präsenz von Italia dei Valori auf demselben WählerInnen-Terrain zu bedenken, ebenso die Variable der Nicht-WählerInnen.

Zurückblickend ist man sich sicher, eine gute Kampagne gemacht zu haben, in der die Grünen sicht- und hörbar waren und dafür gekämpft haben, eine starke und reelle Alternative zur SVP zu bieten. Dies wurde wohl auch von der SVP so wahrgenommen, wie die Ganzseiten-Offensive in den „Dolomiten” von Durnwalder undTheiner in der Ausgabe am Wahlsamstag bezeugte - in offensichtlicher Verletzung der Presseruhe-Regel am Wahltag.

Trotzdem sind die Grünen stolz darauf, mit Sepp Kusstatscher den zweitgewählten  Kandidaten und mit Renate Holzeisen die meistgewählte Frau in Südtirol zu stellen. „Wir waren wohl nicht imstande Wählerstimmen der nicht-kandidierenden Parteien aufzufangen, aber unsere StammwählerInnenschaft ist uns treu geblieben. Dies erfüllt uns mit Freude und gibt uns Kraft zum Weitermachen”, sagen die beiden Co-Landesvorsitzenden der Grünen.

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I Verdi prendono atto del risultato elettorale con delusione per il seggio perso al Parlamento Europeo per via della soglia del 4% introdotta pochi mesi fa. Il risultato provinciale tuttavia è soddisfacente.

I risultati elettorali in Europa, nonostante l’affermazione delle destre, sono positivi per i Verdi, che crescono in più paesi, in primis la Francia dove ottengono il 16%. “Siamo soddisfatti sostanzialmente anche del risultato in provincia”, affermano i Co-portavoce provinciali Brigitte Foppa e Sepp Kusstatscher, “il trend negativo delle ultime due tornate elettorali è stato frenato. Infatti rispetto alle ultime provinciali e ovviamente anche rispetto alle Politiche del 2008 guadagniamo svariati punti percentuali. E anche rispetto alle Europee del 2004, quando Sepp Kusstatscher riuscì a portare a casa un successo da sogno col 13%,perdiamo appena due punti percentuali.”

I motivi della live perdita a livello locale si individuano soprattutto nella poca visibilità del simbolo verde all’interno della Lista “Sinistra e Libertà” e nella tarda creazione della Lista stessa. L’introduzione della soglia del 4% pochi mesi prima del voto ha rappresentato un pesante Handicap per una lista che doveva partire “dal nulla”. Bisogna inoltre considerare la presenza di Italia dei Valori sulla stessa fascia elettorale e la variabile dell’astensionismo.

I Verdi considerano di essere stati ben presenti in campagna elettorale e di aver lottato per dare una vera e forte alternativa di voto all’SVP.  Alternativa evidentemente temuta dalla SVP stessa, come ha testimoniato l’offensiva lanciata dal “Dolomiten” a pagina intera sull’edizione del sabato elettorale - in palese violazione del silenzio stampa durante il voto.

Tuttavia i Verdi sono felici di avere con Sepp Kusstatscher il secondo candidato più votato in Sudtirolo e con Renate Holzeisen la donna più votata. “Non siamo riusciti ad intercettare  il voto in libera uscita, ma il nostro elettorato ha tenuto. Questo ci gratifica e ci fa andare avanti”, affermano i Portavoce provinciali dei Verdi.

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