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„Was tust du jetzt?“

Jun 10th, 2009 | By Sepp | Category: Europa, Grüne Verdi Vërc, SEPP BLOG, Soziales / politiche sociali

Diese Frage wurde mir in diesen Tagen nach der Wahl oft gestellt.  Dabei höre nicht so sehr die Sorge heraus, was ich als „Arbeitsloser“ nun tun werde. Mehr ist wohl legitime Neugier dabei, was jemand wie ich nach seinem Abschied aus dem Politiker-Vollzeitberuf macht.

Diese Frage kann ich heute noch nicht beantworten. Jedenfalls möchte ich als Co-Vorsitzender der GrünenVerdiVërc mich jetzt neben Brigitte Foppa mehr als bisher einbringen.  Sicher werde ich über Blogs in den  nächsten Wochen berichten, wohin ich mich orientieren will. Unter anderem habe ich die Absicht, diese eigene Homepage bald stillzulegen, dafür aber ab und zu ein Blog auf der Homepage der GrünenVerdiVërc zu verfassen. Ich werde also für Internet-Besucher unter www.gruene.bz.it „weiterleben“.

Da meine MitarbeiterInnen in der nächsten Zeit ihren wohlverdienten Urlaub machen, wird die Umstellung im Internet noch ein bisschen dauern. Auch werde ich jetzt nach dem Stress des Wahlkampfes nicht allzu schnell Entscheidungen treffen. Ich gebrauche den Ausdruck Stress sonst nicht gerne, aber dieser Wahlkampf war für mich wirklich belastend und stressig.

Einerseits bin ich froh, dass ich nun eine ruhigere Lebensphase beginnen kann und dass ich mehr Zeit für mich, für meine Familie und für Freunde haben werde.

Auch freue ich mich über das schöne Wahlergebnis (fast 11 % der Wählerstimmen in Südtirol und mehr als 18.000 persönliche Vorzugsstimmen im Wahlkreis Nordost-Italien) trotz schwierigster Bedingungen. Erfreut bin ich ebenso, dass die Grünen europaweit deutlich stärker geworden sind und dass deren Stimme im Europäischen Parlament nun noch mehr Gewicht haben wird. Natürlich werde ich meine Kontakte zur Fraktion der Grünen in Brüssel und Straßburg nutzen, um weiterhin informiert zu sein und um meine Meinung bei den richtigen Vertretern zu deponieren. In erster Linie denke ich dabei an Eva Lichtenberger.

Andererseits haben die Sozialdemokraten verloren und die Anti-Europäer und Nationalisten zugelegt, was kein gutes Omen für eine europäische Wertegemeinschaft ist. Jene, die auf ein soziales Europa warten, müssen jetzt noch mehr Geduld haben. Für diese Trendwende müssen aber die WählerInnen die Verantwortung tragen und vor allem all jene Medien, die das Projekt Europa ständig schlecht geredet haben und schlecht reden.

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